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Michael Malura
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Paddock

Unter Windows XP gab es Desktop-Organizer, mit denen man halbtransparente, beschriftete Kästen auf den Desktop zeichnen und seine Symbole darin sortieren konnte. Ein Doppelklick auf den freien Desktop, und alles war weg. Mein Desktop sieht heute trotzdem wieder aus wie damals vor dem Aufräumen, also hab ich mir das Prinzip für Windows 10 und 11 neu gebaut.

Paddock-Bereiche auf einem Desktop: Programme, Dokumente, Bilder und ein Ordner-Portal
Paddock-Bereiche auf einem Desktop: Programme, Dokumente, Bilder und ein Ordner-Portal

Paddock legt Bereiche aus echtem Acrylglas direkt auf den Desktop. Man zieht sie mit gedrückter rechter Maustaste auf, Symbole darunter wandern gleich mit hinein. Ein Klick auf den Titel klappt einen Bereich ein, beim Drüberfahren klappt er kurz wieder auf. Bereiche rasten magnetisch an Bildschirmrändern und aneinander ein, und ein Bereich kann auch einfach einen bestehenden Ordner zeigen, etwa die Downloads. Rechtsklick auf eine Datei bringt das echte Explorer-Menü, Ziehen und Ablegen funktioniert in alle Richtungen, und neue Dateien auf dem Desktop sortiert Paddock auf Wunsch per Regel automatisch ein.

Wichtig war mir, dass es nie im Weg ist. Die Bereiche liegen immer unter normalen Fenstern, klauen nie den Fokus, tauchen nicht in Alt+Tab auf und kosten im Leerlauf keine CPU, weil alles ereignisgesteuert läuft und Windows die Unschärfe selbst auf der GPU berechnet. Das Aussehen lässt sich über JSON-Themes mit Live-Reload anpassen, eigene Regeln und Menübefehle kommen als .NET-Plugins dazu. Gebaut mit C# und WPF, den MSI-Installer baut GitHub Actions bei jedem Release automatisch.

Download (MSI) | GitHub

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