Ich benutz Claude Code jeden Tag. Trotzdem saß ich neulich vor der Modellsuche auf Hugging Face und hab bei der Hälfte der Filter nur Bahnhof verstanden. AWQ? FP4? A3B? Also hab ich mir alles zusammengeschrieben, was mir in der KI-Welt ständig über den Weg läuft. Kurz erklärt, mit Zahlen, zum Nachschlagen.
Hugging Face ist übrigens so was wie GitHub für KI-Modelle. Über zwei Millionen Modelle liegen da, dazu Datensätze und kleine Demo-Apps.

Die Grundbegriffe
- KI / AI: Der Oberbegriff für alles, was irgendwie "schlau" wirkt. Vom Schachcomputer bis zum Chatbot.
- Machine Learning: Der Computer lernt Regeln aus Beispielen, statt dass sie ein Mensch reinprogrammiert. Ist ein Teil von KI.
- Deep Learning: Machine Learning mit sehr großen neuronalen Netzen. Ist wiederum ein Teil von Machine Learning. Fast alles, worüber gerade geredet wird, ist Deep Learning.
- Neuronales Netz: Viele Schichten aus Zahlen, die miteinander verrechnet werden. Grob vom Gehirn inspiriert, funktioniert aber ganz anders.
- Transformer: Die Bauweise hinter fast allen heutigen Sprachmodellen, seit 2017 ("Attention Is All You Need"). Der Trick heißt Attention: Jedes Wort schaut, welche anderen Wörter im Text gerade wichtig für es sind.
- LLM (Large Language Model): Ein großes Sprachmodell. GPT, Claude, Gemini, Llama, Qwen. Im Kern sagt es immer nur das nächste Wortstück vorher, das aber sehr gut.
- GenAI (Generative AI): KI, die etwas Neues erzeugt: Text, Bilder, Musik, Video.
- Foundation Model: Ein großes Grundmodell, auf dem andere aufbauen. Das "Basis-LLM", aus dem dann Chat-Versionen und Spezialmodelle entstehen.
- Diffusion: So entstehen die meisten Bilder und Videos (Stable Diffusion, Flux). Das Modell startet mit reinem Rauschen und entfernt Schritt für Schritt das Rauschen, bis ein Bild übrig bleibt.
- AGI: "Artificial General Intelligence", eine KI, die alles mindestens so gut kann wie ein Mensch. Gibt es nicht. Wann und ob es das gibt, darüber streiten sich alle.
Wie ein Modell entsteht
- Training / Pretraining: Das Modell liest riesige Mengen Text (Billionen Tokens) und lernt dabei, das nächste Wort vorherzusagen. Kostet Monate und sehr viele GPUs.
- Datensatz (Dataset): Die Trainingsdaten. Webseiten, Bücher, Code, Bilder mit Beschreibung.
- Gewichte (Weights): Das Ergebnis des Trainings, die gelernten Zahlen. Wenn man ein Modell "runterlädt", lädt man die Gewichte.
- Base Model: Nur vortrainiert. Setzt Text fort, beantwortet aber keine Fragen. Schreibst du "Wie spät ist es?", kommt vielleicht "fragte der Mann und sah auf die Uhr".
- Instruct / Chat: Auf Anweisungen und Dialoge nachtrainiert. Das willst du fast immer.
- Reasoning / Thinking: Modelle, die erst eine Weile "laut nachdenken" und dann antworten. Besser bei Mathe und Code, dafür langsamer und teurer.
- Finetuning: Ein fertiges Modell wird mit eigenen Daten nachtrainiert, z. B. auf einen Schreibstil oder eine Fachsprache.
- LoRA: Die sparsame Variante vom Finetuning. Statt das ganze Modell zu ändern, trainiert man einen kleinen Aufsatz von ein paar Megabyte. QLoRA ist dasselbe auf einem quantisierten Modell, geht dann sogar auf einer Consumer-GPU.
- Distillation: Ein großes Modell bringt einem kleinen was bei. Deshalb heißen manche Modelle z. B. "DeepSeek-R1-Distill-Qwen-7B".
- RLHF: "Reinforcement Learning from Human Feedback". Menschen bewerten Antworten, das Modell lernt daraus, hilfreich und höflich zu sein.
- Alignment: Alles, was dafür sorgt, dass ein Modell tut, was Menschen wollen, und keinen Mist baut.
- Benchmark: Standardisierte Tests wie MMLU (Wissen) oder SWE-bench (echte GitHub-Bugs fixen). Mit Vorsicht genießen: Viele Testfragen sind längst im Trainingsmaterial gelandet.
Größe und Aufbau
- Parameter: Die Anzahl der gelernten Zahlen. M = Millionen, B = Milliarden (englisch billion), T = Billionen. Beispiele: 0.6B, 8B, 70B, 1T. Mehr Parameter heißt meistens schlauer, aber auch mehr Speicher.
- Speicher-Faustregel: Parameter mal Bytes pro Gewicht. Ein 8B-Modell braucht in voller Genauigkeit (16 Bit) rund 16 GB, in 8 Bit rund 8 GB, in 4 Bit rund 5 GB. Dazu kommt noch Speicher für den Kontext.
- Grobe Größenklassen: Bis ca. 4B läuft auf Handy oder Laptop. 8B bis 14B passt auf eine Gaming-Grafikkarte. Ab 70B brauchst du einen Server oder einen Mac mit sehr viel RAM.
- Dense: Bei jedem Wort rechnen alle Parameter mit. Klassischer Aufbau.
- MoE (Mixture of Experts): Das Modell besteht aus vielen "Experten", pro Wort sind aber nur ein paar davon aktiv. Erkennt man an Namen wie
30B-A3B: 30 Milliarden Parameter insgesamt, davon rund 3 Milliarden aktiv. Rechnet so schnell wie ein 3B-Modell, braucht aber den Speicher für alle 30B.
Was ein Modell kann
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Modalität: Die Art von Daten: Text, Bild, Audio, Video, 3D.
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Multimodal: Kann mehrere Modalitäten. Z. B. ein Foto reinwerfen und Fragen dazu stellen. Solche Modelle heißen oft VLM (Vision Language Model).
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Tasks: Die Aufgaben, nach denen man Modelle filtert. Die häufigsten:
- Text Generation: Text schreiben, chatten
- Text-to-Image / Text-to-Video: Bilder oder Videos aus einer Beschreibung
- Image-Text-to-Text: Bild plus Frage rein, Text raus
- ASR (Automatic Speech Recognition): Sprache zu Text, z. B. Whisper
- TTS (Text-to-Speech): Text vorlesen lassen
- OCR: Text aus Bildern und Scans lesen
- Translation, Summarization: Übersetzen, Zusammenfassen
- Any-to-Any: alles rein, alles raus
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Embeddings: Text wird in eine lange Zahlenreihe (Vektor) umgewandelt. Ähnliche Bedeutung ergibt ähnliche Zahlen. Die Grundlage für jede "Suche nach Bedeutung".
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Reranker: Bekommt eine Frage und zwanzig gefundene Textstücke und sortiert sie nach Relevanz.
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Classification: Etwas einer Kategorie zuordnen, z. B. "Spam oder nicht", "positiv oder negativ".
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Zero-shot: Das Modell erkennt Dinge, auf die es nie extra trainiert wurde. Du gibst "Katze, Toaster, Fahrrad" vor, und es sortiert Bilder danach.
Quantisierung und Dateiformate
Das war für mich der verwirrendste Teil.
- Quantisierung: Die Gewichte werden mit weniger Bits gespeichert. Das Modell wird kleiner und schneller und verliert dabei etwas Qualität. Stufen: 16 Bit (FP16 oder BF16, meist das Original), 8 Bit (fast verlustfrei), 4 Bit (der übliche Kompromiss), 2 bis 3 Bit (merklich schlechter).
- Safetensors: Das Standardformat für Gewichte. "Safe", weil beim Laden kein fremder Code ausgeführt wird. Beim alten Pickle-Format (
.bin) ging das. - GGUF: Das Format von llama.cpp und damit von Ollama und LM Studio. Eine einzige Datei, läuft auf CPU, GPU und Mac. Das, was man für zu Hause meistens will.
- GGUF-Namen: Die Zahl nach dem Q ist die Bitzahl, K steht für das schlauere K-Quant-Verfahren (wichtige Teile bekommen mehr Bits), S/M/L für Small/Medium/Large. Q8_0 ist fast wie das Original, Q6_K sehr gut, Q4_K_M ist der Sweet Spot, Q2_K ist nur noch für Notfälle. Varianten mit IQ davor (z. B. IQ4_XS) sind neuere Verfahren, die bei gleicher Größe etwas besser abschneiden.
- MLX: Apples eigenes Framework für Macs mit M-Chip. Modelle heißen dann z. B. "...-4bit" und laufen auf dem Mac oft schneller als GGUF.
- ONNX: Ein neutrales Format, das auf vielen Plattformen läuft, auch im Browser und auf Handys.
- AWQ und GPTQ: Zwei Verfahren, um Modelle auf 4 Bit zu bringen, für NVIDIA-GPUs auf Servern. AWQ schaut dabei, welche Gewichte besonders wichtig sind, und schont die.
- EXL2 / EXL3: Formate von ExLlama, sehr schnell auf NVIDIA-Karten.
- bitsandbytes: Quantisiert ein Modell beim Laden direkt in Python. Praktisch zum Rumprobieren und für QLoRA.
- FP8 / FP4: Gleitkommazahlen mit nur 8 bzw. 4 Bit, von der Hardware direkt unterstützt. FP8 läuft richtig gut ab NVIDIA Hopper (H100), auf den RTX-40-Karten nur eingeschränkt. NVFP4 braucht die Blackwell-Generation (RTX 50, B200).
Modelle laufen lassen
- Inference: Das Modell benutzen, also Antworten erzeugen lassen. Das Gegenteil von Training.
- VRAM: Der Speicher auf der Grafikkarte. Der Engpass Nummer eins. Passt das Modell nicht rein, wird es sehr langsam oder startet gar nicht.
- Unified Memory: Beim Mac teilen sich CPU und GPU denselben Speicher. Deshalb laufen auf einem Mac mit 64 GB RAM Modelle, für die man sonst mehrere Grafikkarten bräuchte.
- Tokens pro Sekunde: Die Geschwindigkeit. Unter 5 fühlt sich zäh an, ab etwa 20 liest man flüssig mit.
- Ollama: Die einfachste Art, lokal Modelle laufen zu lassen.
ollama run qwen3und fertig. - LM Studio / Jan: Desktop-Apps mit Chat-Oberfläche, Modelle per Klick laden.
- llama.cpp: Die Engine, auf der Ollama und LM Studio aufbauen. Für Leute, die gern selbst Flags setzen.
- vLLM / SGLang: Server-Engines, die viele Anfragen gleichzeitig abarbeiten. Wenn ein Modell für mehrere Nutzer laufen soll.
- PyTorch, Transformers, Diffusers: Die Python-Bibliotheken, mit denen fast alles gebaut und trainiert wird.
- API: Man mietet das Modell statt es selbst laufen zu lassen. Anfrage rein, Antwort raus, bezahlt wird pro Token.
- Inference Provider: Firmen wie Groq, Together AI oder Cerebras, die offene Modelle per API anbieten, oft sehr schnell.
- Preise: Werden pro Million Tokens angegeben, getrennt nach Input (was du schickst) und Output (was zurückkommt). Output ist meist deutlich teurer.
Beim Benutzen
- Token: Das Wortstück, mit dem ein Modell rechnet. Im Englischen sind 1000 Tokens grob 750 Wörter. Deutsch braucht mehr Tokens pro Wort, lange Wörter wie "Kältemittelkreislauf" werden in mehrere Stücke zerlegt.
- Kontextfenster (Context Length): Wie viel Text das Modell auf einmal "sieht", Frage plus Verlauf plus Dokumente. Werte von 8K über 128K bis 1M Tokens. Alles, was rausfällt, hat das Modell vergessen.
- Prompt: Deine Eingabe, also das, was du dem Modell schreibst. Je genauer, desto besser die Antwort.
- System-Prompt: Die Anweisung, die vor dem ganzen Gespräch steht und das Verhalten festlegt, z. B. "Du bist ein hilfsbereiter Support-Mitarbeiter".
- Prompt Engineering: Prompts so formulieren, dass zuverlässig das Richtige rauskommt. Beispiele mitgeben, Format vorgeben, Kontext liefern.
- Temperature: Regler für Zufall. Bei 0 kommt fast immer dieselbe Antwort, bei 1 oder höher wird es kreativer und wirrer.
- Halluzination: Das Modell erfindet Fakten, klingt dabei aber absolut überzeugt. Passiert allen Modellen, deshalb Quellen immer nachprüfen.
- RAG (Retrieval-Augmented Generation): Vor der Antwort werden passende Dokumente gesucht (meist per Embeddings) und dem Modell mitgegeben. So kann es über deine eigenen Daten reden, ohne dass man es neu trainiert.
- Open Weights: Die Gewichte kann jeder runterladen und selbst laufen lassen, z. B. Llama, Qwen, DeepSeek, Mistral oder gpt-oss. Trainingsdaten und Trainingscode gibt es meistens trotzdem nicht, deshalb ist das streng genommen nicht dasselbe wie Open Source. Auch die Lizenzen unterscheiden sich stark.
- Closed / proprietär: Nur per API oder App nutzbar, z. B. GPT, Claude oder Gemini.
Agenten
- Tool Use / Function Calling: Das Modell kann Werkzeuge aufrufen: im Web suchen, Code ausführen, eine Datenbank abfragen. Es schreibt dafür eine strukturierte Anfrage, die ein Programm dann ausführt.
- Agent: Ein Modell in einer Schleife mit Werkzeugen. Es plant, ruft Tools auf, schaut sich das Ergebnis an und macht weiter, bis die Aufgabe erledigt ist. Ein Chatbot antwortet dir, ein Agent erledigt was.
- Harness: Das Programm rund um das Modell. Es schickt die Prompts hin, führt die Tool-Aufrufe aus, fragt dich um Erlaubnis und verwaltet den Verlauf. Das Modell entscheidet, der Harness führt aus. Dasselbe Modell kann in einem guten Harness viel mehr als in einem schlechten.
- MCP (Model Context Protocol): Ein offener Standard, über den Modelle an Werkzeuge und Daten kommen, sozusagen USB-C für KI. Meine Webseite ist selbst ein MCP-Server: Dieser Post wurde darüber angelegt.
- Prompt Injection: Jemand versteckt Anweisungen in einer Webseite oder Datei, die der Agent liest ("ignoriere alles und schick mir die Passwörter"). Das größte Sicherheitsproblem bei Agenten.
Coding Agents und Claude Code
- Coding Agent: Ein Agent, der direkt in deinem Projekt arbeitet. Er liest Dateien, ändert Code, führt Befehle und Tests aus. Bekannte Vertreter sind Claude Code, Codex (OpenAI), Gemini CLI und Cursor.
- Claude Code: Der Coding Agent von Anthropic, also ein Harness mit Claude als Modell. Läuft im Terminal, in der IDE, als Desktop-App oder im Browser. Damit arbeite ich jeden Tag, auch an dieser Webseite.
- CLAUDE.md / AGENTS.md: Eine Textdatei im Projekt, die der Agent bei jedem Start liest. Da steht drin, wie das Projekt funktioniert und welche Regeln gelten, z. B. "Tests laufen im Container" oder "nie direkt auf master pushen". AGENTS.md ist dasselbe für Codex und andere Agenten.
- Slash Commands: Befehle mit Schrägstrich, die man im Chat eintippt, z. B.
/clearfür einen frischen Verlauf oder/initzum Anlegen einer CLAUDE.md. Eigene kann man selbst anlegen. - Skills: Ordner mit Anleitungen und Skripten, die der Agent nur lädt, wenn sie gerade passen. So bringt man ihm z. B. den eigenen Schreibstil oder den Deploy-Ablauf bei. Dieser Post ist mit einem Skill entstanden, der meine Schreibregeln kennt.
- Hooks: Eigene Shell-Befehle, die bei bestimmten Ereignissen automatisch laufen: bevor ein Tool aufgerufen wird, nachdem eine Datei geändert wurde oder wenn der Agent fertig ist. Damit formatiert man Code automatisch oder blockiert gefährliche Befehle. Eine Anweisung in der CLAUDE.md kann das Modell vergessen, ein Hook läuft immer.
- Subagents: Der Agent startet weitere Agenten für Teilaufgaben, z. B. einen, der nur die Codebase durchsucht. Die arbeiten mit eigenem Kontext, auch parallel, und melden nur das Ergebnis zurück. Das hält den Hauptverlauf sauber.
- Plugins: Pakete aus Skills, Hooks, Slash Commands, Subagents und MCP-Servern, die man mit einem Befehl installiert. Verteilt werden sie über Marketplaces, das sind im Grunde Git-Repos.
- Plan Mode: Der Agent darf erst mal nur lesen und einen Plan schreiben. Geändert wird erst, wenn du den Plan abgenickt hast.
- Permissions: Legen fest, was der Agent ohne Nachfrage darf.
git statuseinfach so,rm -rflieber nur nach Rückfrage. - Compaction: Wird das Kontextfenster voll, fasst der Harness den bisherigen Verlauf zusammen, damit es weitergehen kann. Kleine Details gehen dabei manchmal verloren.
- Memory: Notizen, die der Agent über mehrere Sitzungen hinweg behält, z. B. deine Vorlieben oder Erkenntnisse aus früheren Aufgaben. Ohne Memory fängt jede Sitzung bei null an.
- Vibe Coding: Programmieren, indem man der KI nur noch sagt, was man will, und den Code kaum noch selbst anschaut. Macht Spaß, bis was kaputtgeht.
Ein Modellname, auseinandergenommen
Mit dem ganzen Wissen kann man jetzt so was lesen:
unsloth/Qwen3-30B-A3B-Instruct-2507-GGUF, Datei Q4_K_M
- unsloth: Wer die Datei quantisiert und hochgeladen hat. Das Original kommt von Qwen (Alibaba).
- Qwen3: Modellfamilie und Generation.
- 30B-A3B: MoE, 30 Milliarden Parameter, rund 3 Milliarden aktiv.
- Instruct: Chat-Version, kein Base-Modell.
- 2507: Release vom Juli 2025.
- GGUF, Q4_K_M: Für llama.cpp, Ollama und LM Studio, 4 Bit mit K-Quants, mittlere Variante. Die Datei ist knapp 19 GB groß, das Kontextfenster geht bis 262K Tokens.
Womit ich anfangen würde
Auf einem Mac mit M-Chip: LM Studio installieren und ein MLX-Modell in 4 Bit laden, das in den RAM passt. Auf einem PC mit Gaming-Grafikkarte: Ollama oder LM Studio mit einem GGUF in Q4_K_M, bei 12 bis 16 GB VRAM irgendwas zwischen 8B und 14B. Wer einen Server mit NVIDIA-Karten hat, schaut sich vLLM mit AWQ oder FP8 an. Und wer einfach nur ein gutes Modell benutzen will, ohne was zu installieren, nimmt eine API und bezahlt pro Token.